Aufunddavon Der Schweizer Reiseblog

Ferienzeit, Ferienländer - und die Kinderrechte...

Aktuell ist Ferienzeit, wir fahren in Urlaub.
Oftmals geht dann die Reise in Länder, die im Entwicklungsstandard andere Maßstäbe haben als die unseren was Menschenrechte und auch Kinderrechte anbetrifft.

In etlichen unserer Urlaubsländer werden Kinder nicht so behandelt, wie es sein sollte, werden Kinderrechte mit Füßen getreten.

Bei der Urlaubsreise möchte man das natürlich alles am liebsten nicht sehen, sondern die Landschaft, die Strände, die Gebirge, die Urwälder und anderen Naturschönheiten des jeweiligen Reiselandes sehen.

Ignorieren oder helfen? Oder nachhaltig helfen?

Man kann die bettelnden Kinder in Indien oder Bangladesch oder in afrikanischen Ländern ignorieren.

Sie nicht ignorieren und etwas geben aus Mitleid.

Oder nachhaltig helfen. Mit Kinderhilfswerken wie z. B. SOS-Kinderdörfer eines ist.

Indem man einen kleinen Bruchteil seines Feriengeldes spendet.

SOS-Kinderdörfer sind weltweit tätig und dies seit 60 Jahren. Organisationen wie diese möchten ihren Beitrag zur Wahrung und Umsetzung von Kinderrechten leisten.

SOS-Kinderdörfer sind hierbei politisch und konfessionell "neutral". Soweit dies natürlich überhaupt möglich ist. Denn eine Kinderhilfsorganisation wird wohl niemals Politiker unterstützen, die Entwicklungsarbeit nicht unterstützen und kann somit kaum politisch neutral sein, ebensowenig wie ein Journalist, der sagt, er schreibt neutral. Seine Meinung fließt in seine "Berichte" dennoch immer ein.

Doch auch wenn Entwicklungsarbeit vielfach umstritten ist, oder gerade weil sie umstritten ist, ist es wohl wichtig, hier auf seriöse Organisationen zu setzen, wenn man vorhat, etwas zu spenden.

ZEWO-Gütesiegel

SOS-Kinderdorf verfügt über das ZEWO-Gütesiegel und hat sich damit verpflichtet, sämtliche ZEWO-Kriterien einzuhalten.

Das ZEWO-Gütesiegel ist das einzige Markenzeichen in der Schweiz, welches gemeinnützige Organisationen dahingehend prüft und kennzeichnet, daß ihre Spendengelder zweckbestimmt, wirksam und wirtschaftlich eingesetzt werden.

Somit kann man bei solchen Organisationen sicher-sein, daß hier nicht ein Großteil der Spendengelder - wie vielfach der Fall! - für Verwaltungskosten draufgehen.

Ein kleiner Teil des Urlaubsgelds kann helfen...

Mit einem kleinen Teil des Urlaubsgeldes kann man das Leben von Kindern in den besuchten Ländern verbessern.

Und auch Leute, die - schon aus ökologischen Gründen (Umweltverschmutzung durch Fliegen usw.) oder anderen Gründen nicht in Entwicklungsländer zum Urlaub-machen fahren, können dennoch helfen, daß sich die Situation der Kinderrechte in der Welt verbessert.

Flixbus-Zahlung per Postfinance geht nicht

Hat die Postfinance wieder Schwierigkeiten? 

Oder liegt es an Flixbus?

Für heute wollte ich eine Fernbusreise von Chur nach München buchen, aber immer, wenn man auf "Zahlung" klickt, dann kommt nicht wie üblich das Postfinance-Einganbe-Feld, sondern folgende kryptische Fehlermeldung:

"Payment cannot be completed.

Please contact support with following information:
checkoutId F61A2B6E55265AAB226E911802236B18.lon-vm-tx02 is invalid
ndc: 36ef12e2f41e4ac8b0db9f4b4fd213dd
timestamp: Mon, 03 Jul 2017 16:41:04 GMT"

Hat jemand auch schon einmal so eine Fehlermeldung bekommen? Weiß jemand, was das soll? Flixbus-Kundendienst wurde angeschrieben, aber dort kommt eine automatische Antwort, daß die Antwort etwas länger dauern kann, weil zurzeit viele Anfragen vorliegen. 

Nachtrag: 
Hab nun über 15 Minuten nach Berlin telefoniert mit dem Kundendienst und die sagen, sie könnten nichts machen. Platzreservierung telefonisch ist nicht möglich. 

Und noch ein Nachtrag: 

Die Dame sagt, ich könne ja nach Chur fahren zur Gürtelstraße (Postautohalle) und bei Postauto am Schalter lösen. Nur: Es macht wenig Sinn, erst nach Chur, dann wieder zurück ins Domleschg und später wieder nach Chur zu fahren und dafür mehr auszugeben, als die Fahrt von Chur nach München kostet. 

Außerdem hatte die Dame am Telefon nicht beachtet, daß Postautoverkaufsstelle an der Gürtelstraße schon zu-ist. Ich wäre also für die Katz nicht nur einen riesigen Nervenstreß eingegangen, sondern hätte diese Zusatzkosten auch umsonst bezahlt. 

Apropos Zusatzkosten: 

Die Dame sagte mir, ich solle es mit anderen Brausern ("browsern") probieren. Dort kostete die gleiche Fahrt plötzlich über 31 Franken, also wurde einfach mal rund 20 Prozent teurer.

 

Buchbar war sie trotzdem nichtmal:

Ich hab nun Vivaldi, Opera und FF ausprobiert und bei allen 3en kommt die gleiche Fehlermeldung. 

Siehe Fotos... 

 

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Wellneßhotel in der Schweiz & Wochenende in Zürich

Ein paar Tipps für ein Wochenende mit Aufenthalt in einem Wellnesshotel Zürichs

Zürich, als kleine Großstadt, hat viel zu bieten - mehr als 50 Museen und über 100 Galerien, eine tolle Landschaft und Kitzel für den Gaumen.
Jetzt um diese Jahreszeit ist sicherlich ein Aufenthalt in einem Wellneßhotel in der Schweiz keine schlechte Idee. Startet man einen Wochenendtrip, kann es auch gern ein Hotel nahe dem Flughafen Zürich sein, dann verliert man weniger Zeit zwischen seinem Wellnesshotel Zürichs und dem Flieger.

Stichwort Genuß

Wenn man in Zürich ist, lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch im Viadukt, eine 500m Shoppingmeile unter einer Zugbrücke mit Markthalle und netten Mode- und Einrichtungsgeschäften. Das Viadukt hat seine so ganz eigene Atmosphäre. Zu empfehlen sind, der frisch-gepreßte Apfelsaft vom Hof, die Pausenbrötchen von der Bäckerei St. Jakob und das Saltimbocca zum Mittagessen. Ein Tipp sind auch "Michelle's Cupcakes" vom sogenannten "Pie Shop". Die gibt es immer samstags. Ist man zeitig auf den Beinen um die Stadt zu erkunden, kann man hier ein leckeres zweites Frühstück einlegen (auch das erste, läßt man es in seinem Wellnesshotel Zürichs sausen).

Feines aus der Region - in großartiger Qualität - probieren und einem ansprechenden Ambiente verweilen, kann der Zürich Entdecker auch in der Restaurant Apotheke in der Zürichbergstraße 17. Das ist eine angesagte Café-Bar, in der Quiches, frische Salate und Panini serviert werden. Alles wird nach hauseigenen Rezepten und mit regionalen Produkten zubereitet.

Die Stadt erkunden

Bei einer Stadtbesichtigung in Zürich gehören ein paar Sehenswürdigkeiten unbedingt mit auf das Programm. Dazu zählen: die berühmte Bahnhofstraße - ein Traum zum Shoppen, der Zürichsee, sowie das Großmünster. Alles befindet sich in der Innenstadt. Es ist auch ganz bequem erreichbar - mit öffentlichen Verkehrsmitteln, oder zu Fuß.

Die Altstadt sollte man ebenfalls unbedingt ansehen und zwar beiderseits der Limmat. Es gibt hier soviel zu sehen, daß ein einziger Tag im Grunde gar nicht reicht.

Großmünster

Die Kirche Großmünster stammt aus dem 9. Jahrhundert. Mit ihren zwei Türmen wurde sie zum wichtigsten Wahrzeichen von Zürich. Wer sich nicht scheut, 187 Stufen in einem der Türme emporzusteigen, wird mit einem weiten Ausblick über die Stadt belohnt. Die Gründungslegende berichtet, dass die Schutzpatrone des Grossmünsters, Regula und Felix, auf der Insel in der Limmat enthauptet wurden. Sie schafften es aber noch mit dem eigenen Kopf unter dem Arm an die Stelle zu gelangen, an der heute das Grossmünster steht.

Hotel beim Flughafen Zürich

Wer dann, nach einer solchen Tour, schön geschafft, aber glücklich in seinem Hotel wieder angekommen ist, wird sicher das Angebot in seinem Wellneßhotel in der Schweiz schätzen.

Reisevorbereitung: Eine Checkliste hilft, nichts zu vergessen...

Ist der Herd ausgeschaltet? Oder muß man deswegen auf halber Fahrt zurück, weil man sonst Angst haben muß, daß das Haus abbrennt.

Es ist die Vorfreude auf die Ferien, die einen oft wichtige Sachen und Kleinigkeiten vergessen läßt. Und dann möglicherweise die Freude an der Reise ganz verdirbt. Etwa wenn man nicht einreisen kann ins Urlaubsland.

Daher sind auch Fragen wichtig wie: Ist der Paß verlängert oder kommt an nicht über die Grenze und muß den gebuchten und bezahlten Flug sausen lassen?

Ob solche Sachen oder Hund unterbringen, ausländisches Bargeld besorgen und viele viele andere Dinge: Sie gehören zu einer guten Reisevorbereitung.

Bei Flugreisen darf man zudem nur eine begrenzte Anzahl Dinge mitnehmen, sonst kann es sehr teuer werden.

Reise-Checkliste

Eine Reise-Checkliste ist dabei hilfreich.

- Krankenversichertenkarte eingesteckt?

- Impfpaß dabei? / vorsorgliche Impfungen nötig? (je nach Zielland)

- Reisevorrat an Essen / Proviant

- Blumengießen organisieren

- Haustier-Pflege organisieren

- Über Einreisevorschriften informieren rechtzeitig

- Post und Zeitung nachsenden lassen oder abbestellen

- Kamera-Ladegeräte und Natel-Ladegeräte dabei?

- Reiseapotheke dabei?

- Zahlt die Krankenversicherung im Zielland? (sonst Auslandskrankenversicherung abschließen.

- Elektrogeräte ausstellen und am besten Stecker ziehen

- Kühlschrank: verderbliche, nicht lange haltbare Sachen aufessen oder verschenken

- Heizungrunterdrehen

- Wasser abstellen- Fenster / Türen / Rollläden gesichert?

- Zeitschaltuhr an gegen Einbrecher (am besten nach Zufallsprinzip)

(Bildquelle Symbolbild Reisetasche: Heine.ch)

Reise ins Thurgau

Das Thurgau hat nicht nur ein schönes Regierungsgebäude.

Auch vor dem Gebäude der Aufenthaltsplatz ist schön gestaltet.

Auch, wenn das Wetter am 19. Oktober nicht ganz so toll war, ist es doch ein paar Fotos wert:

Schweizer stürmen Kuba...

... berichten Schweizer Medien.

Und schreiben weiter, offenbar wollen viele Schweizer noch Kuba sehen, wie es ist, bevor das Inselland amerikanisiert wird.

Viele denken sich offenbar: Auf nach Kuba, bevor es in Havanna und anderen Orten zu überfüllt, zu teuer, zu westlich wird.

Aus weiteren Medienberichten erfährt man, daß Kuba für den Ansturm nicht gerüstet sei und Hotels angeblich knapp werden würden, was wohl weltweit selten der Fall sein dürfte. Wobei nicht nur Schweizer Kuba "stürmen", sondern auch andere. Die Schweizer sind also nicht alleine schuld : - ) Warum aber reisen gerade besonders viele Schweizer in das Karibik-Land?

Dies hat wohl auch historische Gründe:

Kuba und Schweiz: Mehr verbunden als man gemeinhin weiß

Was viele gar nicht so wissen: Die Schweiz und Kuba sind traditionell eng verbunden. Nicht nur, daß Publizisten wie Stöhlker ihren Sohn Fidel benennen oder SP-Nationalräte wie Andrea Hämmerle ihren Sohn Fidel Hämmerle nennen (offenbar nach Fidel Castro), sondern auch politisch.

Die Schweiz hat aufgrund ihres sogenannten Schutzmandates gegenüber Kuba schon lange gute Beziehungen zu dem Karibik-Land.

Der Hintergrund: Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges hatten die Vereinigten Staaten die Beziehungen zu Kuba abgebrochen.

Und die Schweiz wurde angefragt, ein Schutzmachtmandat zu übernehmen.

54 Jahre lang hat die Schweiz so die Vereinigten Staaten von Amerika in Kuba indirekt vertreten.

Kuba: Nicht nur für Zigarren- und Rumliebhaber

Das Land ist natürlich besonders für die berühmten kubanischen Zigarren bekannt aber auch für Rum und natürlich Salsa.

Auf der größten Antilleninsel hat es herrschaftliche Kolonialbauten mit historischer Ausstrahlung. Aber auch für historische Autos und spezielle Häuser, die ihren eigenen Charme haben, viele davon in sogenannten "Knallfarben". Der Inselstaat hat zudem zuckerweiße Strände und sauberstes Meerwasser.

Kuba hat zudem, was viele nicht wissen, richtige Großstädte, siehe Bild (Fotoquelle: MSC-Kreuzfahrten)

Wichtig zu wissen für Kubareisende

Auch Schweizer dürfen - mit einigen wenigen Ausnahmen - nur in Pesos Convertibles bezahlen. Dabei handelt es sich um eine ausschließlich in Kuba gültige Spezialwährung für Ausländer.

Namentlich US-Dollar können nur gegen eine hohe Gebühr umgetauscht werden.

Es ist daher vorteilhafter, Bargeld Schweizerfranken mit sich zu führen.

Bargeldbezüge und Bezahlungen mit der Maestrokarte oder der in der Schweiz verbreiteten PostFinance-Karte sind in Kuba ummöglich.

Sämtliche Kreditkarten und Reisesschecks, welche auf us-amerikanische Banken und Institute (z.B. „American Express“) lauten oder von solchen ausgestellt sind, können nicht angenommen werden. Auch kann damit kein Bargeld bezogen werden.

Es kann zudem vorkommen, daß die Bankentransaktion eines Nicht-US-Institutes blockiert wird, wenn dieses in der Schweiz ansäßige Institut mittels amerikanische Vertragsinstitute abrechnet.

Daher ist es wichtig, sich bei der Bank oder dem Kreditkarteninstitut vor der Kuba-Reise zu erkundigen, ob man überhaupt zahlungsfähig in Kuba ist.

Auch kann man sich nicht einfach ohne weiteres rasch Geld nach Kuba überweisen lassen. Zahlungen aus dem Ausland können ausschliesßich über die staatliche Institution ASISTUR abgewickelt werden. Und die Überweisungsdauer beträgt in der Regel vier bis sechs Tage.

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