Aufunddavon.ch Der Schweizer Reiseblog

ESTA statt VISA

Nach dem großen Anschlag auf die USA im Jahr 2001 wurden die Einreisebestimmungen in die USA geändert. Jeder Passagier wird nun genau kontrolliert, um eine erneute Flugzeugentführung zu verhindern. Früher konnte man einfach mit seinem Reisepaß ins Flugzeug steigen, doch nun muß man sein genaues Ziel angeben und den Aufenthaltszweck. Dieses Verfahren ermöglicht es den USA, Reisende bereits vor besteigen des Flugzeugs zu stoppen.

ESTA ist für alle Teilnehmenden VWP-Länder (Visa Waiver Programm) verfügbar, ist aber nur für Urlaubszwecke zu benutzen und hat eine maximale Gültigkeitsdauer von 90 Tagen. Sobald jemand in den USA arbeitet oder studiert, auch wenn die Arbeit unentgeldlich ist, muss ein Visum beantragt werden.

ESTA ist wirklich nur für kurze Aufenthalte und kann auch nicht verlängert oder in ein Visum umgewandelt werden. Dafür ist die Beantragungszeit jedoch wesentlich kürzer und man kann es bequem im Internet beantragen.

Das reisen in die USA ist seit 2001 zwar etwas umständlicher geworden, doch ESTA hilft dabei das System wieder zu vereinfachen und die Beantragung dauert nicht allzu lange, dafür ist nicht nur die Sicherheit der USA verbessert, sondern von allen Flugzeugpassagieren.

Für weitere Informationen können Sie sich die nebenstehende Infografik noch einmal genauer ansehen oder gleich ESTA für die USA beantragen. In der Grafik können Sie auch sehen, ob Ihr Land an dem Projekt "visumfreies Reisen" teilnimmt.

Paris-Syndrom

Das Paris-Syndrom ist eine psychische Erkrankung, die Japaner betrifft. 

Es ist durch mehrere psychische Symptome gekennzeichnet: akute Wahnzustände, Halluzinationen, Verfolgungswahn (Wahrnehmung, ein Opfer von Vorurteilen, Aggression oder Anfeindung durch andere zu sein), Derealisation, Depersonalisation, Angst sowie psychosomatische Manifestationen wie etwa Schwindel, Tachykardie oder Schwitzen.

Jährlich liegen die Fälle zwischen 12 und 100 an der Zahl. Die japanische Botschaft in Paris spricht von 20 bis 24 „gravierenden Fällen“, die jedes Jahr auftreten.

Warum es das Paris-Syndrom gibt und wie es dazu kommt: Paris24.ch

 

Betgriff "Last minute"

 

Der Begriff "Last-minute" bezeichnet alle Reiseangebote, bei welchen der Abreisetag innerhalb der nächsten 14 Tage liegt.

Ähnlich wie bei anderen dengleutschen Wörtern ("handy", "Oldtimer" usw.) gilt: Im englischen Sprachraum versteht man den Begriff nicht. Ein Engländer oder Amerikaner kann mit dem Begriff also nichts anfangen.
Anzahl der gebuchten "Last Minute"-Flüge steil steigend

Laut der aktuellen Untersuchung eines Marktforschungsinstitutes wurden im Jahr 2007 in Deutschland an die 20 Millionen sog. "last minute"-Reisen gebucht.

Im Vergleich zum Jahr 2006 stieg die Anzahl der durchgeführten "last minute"-Reisen um knapp 40%.

Gerade das Internet hat den "last minute"-Reisemarkt einen deutlichen Nachfrageschub gegeben.
Direkte Auswirkungen auf das Buchungsverhalten

"last minute"-Offerten wurden von den Reisekunden sogar so gut angenommen, daß sie direkte Auswirkungen auf das Buchungsverhalten der Kunden hatten: Die Konsumenten gingen immer stärker weg von Frühbuchungen zu den "last minute"-Buchungen.

Dies entwickelte sich zu einem Problem für die Reiseanbieter, denn eine langfristige Kapazitätsplanung wurde so verunmöglicht.
Starke Preissenkungen führen zu starken Ertragseinbußen der Reiseveranstalter

Durch die Preissenkungen für Lastminute-Reisen sanken die Erträge der Reiseveranstalter so stark, daß diese inzwischen sogar versuchen mit Frühbucher-Rabatten diesen Trend wieder umzukehren.

Einige Reiseveranstalter verwenden den Begriff "Lastminute" auch, um Reisen mit Abflugdatum innerhalb der nächsten 6 oder 12 Wochen zu verkaufen; dies verschärft den Konkurrenzkampf zwischen den Veranstaltern (in der Folge auch juristische) noch weiter. 

Neuere Posts → Home