Mitten in der Krise der Deutschen Bahn erhebt ein Mitarbeiter schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen, so der Focus, der die Regenbogenpresse Bild zitiert:

"In der „Bild“-Zeitung kritisiert ein namentlich nicht genannter Lokführer aus Berlin, der Konzern zwinge ihn und seine Kollegen indirekt dazu, langsamer zu fahren, weil ihnen sonst der zu hohe Stromverbrauch negativ ausgelegt werde. Verspätete Züge sind die Folge."

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Einige seiner Kollegen würden deshalb sogar zu Steckdosen für Passagiere und Lüftungen die Stromzufuhr kappen, um den Verbrauch niedrig zu halten. „Da wundert sich mancher Fahrgast, warum sein Handy nicht lädt und die Klimaanlage ausgeht.“ undefinedMein Kommentar zur Focus-Äußerung "Mitten in der Krise" erhebt ein Mitarbeiter schwere Vorwürfe..."

Die Bahn war schon in der Krise als ich 1998 aus Deutschland ausgereist war.

Immer Verspätungen, vielfach unfreundliches und vielfach rotziges Personal usw. usf.

Einmal kam ich bei Oma zu Weihnachten nicht zur Bescherung an sondern um 5 Uhr morgends.

Zitat Oma in Kiel: "Das ist ja wie im Krieg." Und sie fügte hinzu: "Aber damals waren die Verspätungen nicht so schlimm."

Lange Zugfahrten waren schon damals Monopoly.

Und was ich mich frage: Warum kann das kleine Land Schweiz mit seinen unendlichen zahlreichen Bahnen, den vielen unterschiedlichen Gleisbreiten, dem ganzen Süd-Nord- und Nord-Süd-Verkehr über die Alpen immer pünklich sein und im Flächenland Deutschland geht das nicht?