Jeder kann etwas beitragen zum Schonen der Umwelt und zwar auch dann, wenn er nicht auf seine Ferien verzichtet und weiterhin Urlaub macht.

Denn beim Reisen kann man durchaus auch der Umwelt Sorge tragen und umweltbewußt reisen.

Doch zuerst einmal etwas dazu, wie man es nicht machen sollte:

Man sollte es hierbei nicht machen wie Greta Thunberg, die - wohl der Inszenierung wegen - keine Umweltschädigung scheut um sie in Szene zu setzen und aktuell über den Atlantik segelt. Obwohl eine Flugbuchung in einem Linienflug, der sowieso fliegt wesentlich umweltschonener wäre.

Was aber macht "Klima-Greta"?

5 Mitarbeiter werden die Yacht (mit einer Werbung von Edmond de Rothschild auf dem Segel, der später als Sponsor offenbar überklebt wurde) zurück nach Europa segeln – und fliegen dafür vorher in die USA.

Die Luxusyacht, gehörte der schweizerisch-französischen Finanzgruppe Edmond de Rothschild und nun dem deutschen Immobilienunternehmer Gerhard Senft, der sie für ungefähr drei Millionen Euro kaufte. Sponsoren der Klima-Greta-Reise sind u. a. BMW (sic!), EFG und der Yachtklub von Monaco...

Und der Skipper von Greta Thunberg nimmt für die Rückreise das Flugzeug.

Klimafreundlicher gehts kaum noch...

Außerdem: Seitwann ist denn eine Luxusyacht klimaneutral? Allein die Hochsee-Segelkleidung für Klimagreta ist in der Herstellung wesentlich umweltschädlicher als ein Flug-Sitzplatz eines ohnedies fliegenden Flugzeugs umweltschädlich wäre.

Und:

Segeln ist sicher schön, aber klimaneutral ist es wie andere Sportarten nicht. Aucb eine Luxusyacht, die viele Millionen Franken kostet, ist alles andere als klimafreundlich.

Jedem seine (Doppel)-Moral.

https://www.blick.ch/news/ausland/unbequeme-rechnung-gretas-segeltoern-kostet-sechs-fluege-id15467675.html

https://www.nzz.ch/panorama/greta-thunbergs-nicht-so-umweltfreundliche-segelreise-ld.1502188

Was kann jeder tun?

Wie kann man aber ohne auf seinen geliebten Sport zu verzichten, etwas für die Umwelt tun?

Gehen wir einmal von Yachting, was ja kein Breitensport ist, zu einer Sportart, die viel mehr Leute betreiben. Nehmen wir Schlittschuhlaufen. Beispielsweise in Feldis im Domleschg oder in Chur auf der Quaderwiese und natürlich auch an vielen Orten des Engadins, etwa im weltbekannten St. Moritz, kann man Schlittschuhfahren in Graubünden.

Wer nun einmal im Jahr im Urlaub Schlittschuh-fährt, der kann sich überlegen, ob es sinnvoll ist bei diesem geringen Gebrauch die Schlittschuhe zu kaufen.

Oder ob es nicht besser wäre, sie zu mieten.

Das Hotel bzw. Hotelzimmer kauft man ja auch nicht gleich, sondern mietet es.

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Noch mehr kommt Miete zum Tragen wenn man Kinder hat, die ja nunmal wachsen wie es Kinder allgemein so tun. Sie werden größer und auch ihre Füße werden größer.

Somit ist es im Sinne der Umwelt bzw. des Umweltschutzes bzw. einer Vermeidung von Ressourcenverschwendung nicht so sinnvoll, jedes Jahr für seinen Sohn respektive sein Töchterlein neue Schlittschuhe in einer neuen Größe zu kaufen.

Gleiches gilt auch beim Skifahren.

Warum soll man für Heranwachsende jedes Jahr Skibekleidung neu kaufen, die man womöglich sowieso nur 1 oder 2x im Jahr benötigt in den Ferien und sonst gar nicht gebraucht?

Hier ist wohl Mieten das bessere Haben.

Klimaschutz fängt im Kleinen an

Klimaschutz beginnt nicht erst bei medial inszenierten (und zudem klimaschädlichen) Spektakeln wie die von Klima-Greta.

Sondern beginnt im Alltag.

Etwa dabei, daß man nicht unnötig Plastikverpackungen und Plastikgetränkeflaschen in die Umwelt als Müll gibt.

Klimagreta wurde bei ihrer Reise nach Davos dabei erwischt, wie sie nur so mit Plastik um sich schleuderte.

Und nachdem einige Medien darüber berichteten und es Reaktionen in den sozialen Medien gab, da wurde auf der Rückreise alles ganz spartanisch.

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(Bildquelle: http://schweizerzeitung.ch/greta-thunberg-auf-rueckfahrt-von-davos-kein-plastik-mehr-beim-speisen/)

Wobei man auch nicht zu ungerecht sein sollte zu Greta bzw. ihrem Vater und ihren Beratern (die immer mitfahren aber nie auf den Bildern sind), denn sie hat eines immerhin richtig gemacht zur Hälfte. Getränke in Trinkflaschen aus Edelstahl sieht man auf dem Foto auch. Nur der Kaffee, wenn der nicht wäre, denn der ist nicht in einer Edelstahlgetränkeflasche, sondern halt in einem Plastikbecher wie all die anderen Essenssachen auch in Plastikpackungen daherkommen.

Auf der Rückfahrt war dann all das vor dem Foto-machen aus dem Bild bzw. vom Tisch genommen worden.

Greta lernt. Bzw. ihre Berater lernten aufgrund der Kommentare in sozialen Medien.

Und daher:
Glaubwürdigkeit beim Klimaschutz fängt beim Kleinen an, beim täglichen Handeln.

Das müssen selbst diese Leute spüren, die sich groß als angebliche Klimaretter in Szene setzen wollen.

Apropos:

Wer nicht Edelstahl schleppen will aber auch kein (leichteres) Plastik bei Trinkflaschen will kann auch Alutrinkflaschen kaufen.

Gibt es lackiert in der Lieblingsfarbe oder in "natur", also in Alufarbe unlackiert.

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(Bildquelle: https://www.trinkflaschen24.de)